Eine eigene Online-Plattform hilft Regionalbanken dabei, eine Reihe von Problemen zu lösen, mit denen Finanzinstitute typischerweise zu kämpfen haben. Dies betrifft Themen wie die Neukundenakquise, die Vermarktung zusätzlicher Dienstleistungen, das Branding, die Digitalisierung und die Kundenbindung.

Der Komplex „Bauen & Wohnen“ eignet sich dabei ideal, um die Vorzüge dieses Konzepts für Regionalbanken zu erläutern, welches „Plattform-Ökonomie“ genannt wird. In diesem Bereich sind potenzielle Kunden besonders an den Angeboten von nur lokal aktiven Geldhäusern interessiert. Ein Beispiel aus Karlsruhe zeigt, was möglich ist. Aber der Reihe nach.

Kunden arbeiten digital – Regionalbanken sollten diesem Umstand Rechnung tragen

Immer mehr Menschen haben ihre Bankgeschäfte in den vergangenen Jahren ganz oder teilweise in den digitalen Bereich verlagert. Sie sind dadurch nicht mehr an klassische Öffnungszeiten gebunden und besitzen trotzdem vollen Zugriff. Regionalbanken können diese Anforderung potenzieller Kunden oft nicht erfüllen. Wenn sie einen Online-Auftritt besitzen, ist dieser häufig technisch unzureichend. Er ist keine „Filiale“, mit der beispielsweise eine Vielzahl unterschiedlicher Dienstleistungen in Anspruch genommen werden können.

Dies verdeutlicht zugleich den zentralen Unterschied zwischen einer Webseite und einer Plattform: Letztere bietet eine Reihe von Anwendungsmöglichkeiten. Erstere ist primär zum Übermitteln von Informationen gedacht. Plattform-Ökonomie ist für Regionalbanken also schon allein deshalb wichtig, um die Grundanforderungen vieler Kunden zu erfüllen.

Plattform-Ökonomie im Bereich „Bauen & Wohnen“ – Effektiv neue Kunden finden

Im Bereich der Immobilienfinanzierungen sind viele Menschen besonders offen für eine neue Bank. Das Kreditvolumen ist so hoch, dass sie aufgrund der Zinskosten und der langen Laufzeit ausgiebig vergleichen. Regionalbanken sind dabei besonders interessant, da diese als die logischen Partner für entsprechende Darlehen vor Ort gelten. Sie sollten dann aber auch gefunden werden.

Eine Online-Plattform kann diesbezüglich ausgezeichnete Dienste leisten und neue Leads erzeugen, wie das Beispiel von Wohnfächer Karlsruhe zeigt. Daraus lassen sich – nach über 12 Monaten Erfahrung -folgende Vorteile der Blaupause ableiten:

  • Die Art der Plattform kann regelmäßig weit über 1.500 Besucher monatlich generieren.
  • Die jeweilige Regionalbank kann in den Suchmaschinen deutlich präsenter werden.
  • Die Besucher bleiben knapp vier Minuten auf dem Portal, was für die Themen und den Content spricht, wenn man u.a. regelmäßig neue Beiträge einstellt.
  • Besonders beliebt sind dabei die Bereiche „News“, „Immobilien“ und „Baufinanzierung“.
  • Hier bitten Besucher bzw. User regelmäßig online um einen Termin oder füllen eine Online-Finanzierungszusage aus, was u.a. der wesentliche Mehrwert für die Bank ist bzw. sein kann.
  • Diese Features, durch die ÖKOport-Plattform zu einer hervorragend frequentierten Online-Filiale werden kann, wären in eine klassische Webseite nicht integrierbar gewesen.

Plattform-Ökonomie macht Regionalbanken zu Marken

Hilfreich für die bisherigen Kunden waren auch einige Funktionen, die speziell von ÖKOport stammen. Diese Konzepte sind besonders für Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken – in regionalen Märkten – gedacht. Sie erhalten für ihr regionales Geldhaus beispielsweise eine Schnittstelle, die Immobilien aus tatsächlich allen großen Portalen zieht. Zudem können weitere Dienstleistungen integriert werden. Sie können z.B. die Vermittlung von Handwerkern oder einen sonstigen Marktplatz einbinden. Regionalbanken erhalten überdies die Möglichkeit, ein eigenes Branchenbuch aufzubauen und eine Online-Bibliothek mit nützlichen eBooks anzulegen.

Dies ist nicht nur für die (End-) Kunden von Vorteil. Es hilft Banken dabei, ein Markenbewusstsein für ihr Haus aufzubauen. Sie bleiben auch im digitalen Raum „vor Ort“, indem sie Kontakte zu Experten für Bauvorhaben oder nützliche Informationen bieten. Sie müssen keine Angst haben, dass der regionale Charme verloren geht, wenn eine eigene Plattform betrieben wird.

Die Prozessdigitalisierung wird durch eine eigene Plattform ebenfalls unterstützt

Regionalbanken haben im Bereich der Prozessdigitalisierung oft Nachholbedarf. Über eine vollwertige Online-Plattform lassen sich die Rückstände aufholen. Beispielhaft seien nur einige der Abläufe genannt, die die Geldhäuser künftig digital abwickeln können:

  • Unterlagen können online eingereicht werden.
  • Valutierungen sind über das Portal anstoßbar.
  • Immobilienrechner ermitteln Ergebnisse, die wirklich zur Situation des jeweiligen Kunden passen.
  • Handwerker und Dienstleister (aus der Region) können direkt kontaktiert werden.
  • Feedbacks und Beschwerden können strukturiert aufgearbeitet werden.

Fazit: Regionalbanken sollten sich informieren

Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die Plattform-Ökonomie nicht nur theoretisch ein Erfolgsmodell für Regionalbanken ist, sondern auch praktisch. Als Verantwortlicher eines entsprechenden Geldhauses mit klassischem Webauftritt sollten Sie sich deshalb informieren, ob der Aufbau eines solchen Portals nicht auch für Sie vorteilhaft wäre.

Sprechen Sie uns gern an!

 

Fotoquelle: Shutterstock 1081271309_BsWei